Frankfurter Kranz

Die Kindheitserinnerung, die immer wieder auflebt: Mein liebster Frankfurter Kranz
Kennst du dieses Gefühl, wenn ein Duft durch die Küche zieht und plötzlich sitzt du wieder als Kind am Kaffeetisch deiner Oma? Genau das verbinde ich mit dem klassischen Frankfurter Kranz. Schon beim ersten Bissen in diesen berühmten Buttercreme-Kuchen kommen Erinnerungen an Sonntage, Porzellangeschirr und das leise Klingen von Besteck hoch. Der Frankfurter Kranz – so nennt man dieses Traditionsgebäck – war für mich immer das Highlight der Familienfeiern. Saftiger Rührkuchen, fruchtige Konfitüre, eine zarte Schicht Buttercreme, knackige Nüsse und schokoladiger Überzug. Und glaube mir: Nichts schmeckt nach mehr Liebe und Heimat als ein Stück Frankfurter Kranz.
Warum du diesen Frankfurter Kranz lieben wirst
Es gibt so viele Gründe, weshalb du diesen Frankfurter Kranz einfach ausprobieren musst:
- Nostalgie pur: Dieser klassische Kuchen zaubert pure Kindheitserinnerungen auf deine Kaffeetafel (und vielleicht auch ein bisschen Omas Herzlichkeit ins Haus).
- Himmlisch cremig: Die Buttercreme schmilzt förmlich auf der Zunge, während der locker-saftige Teig alles perfekt zusammenhält.
- Vielseitig: Du kannst Konfitüre, Nüsse oder Schokoladenglasur ganz nach deinem Geschmack variieren.
- Eindrucksvoll: Mit seinem schönen Kranzlook ist der Frankfurter Kranz ein echter Hingucker auf jedem Kuchenbuffet – und macht Eindruck bei jedem Besuch.
Zutaten, die du für Frankfurter Kranz brauchst
Hier findest du alles für einen traditionellen Frankfurter Kranz – je nach Geschmack kannst du natürlich variieren:
- 300g Butter: Nimm am besten eine weiche, qualitativ gute Butter – das sorgt für den cremigsten Teig und eine feine Buttercreme.
- 250g Zucker: Wer mag, kann etwas Vanillezucker untermischen.
- 6 Eier: Am besten Zimmertemperatur, dann verbinden sie sich besser mit der Butter.
- 500g Mehl: Ich greife meist zu Weizenmehl Typ 405 – das macht den Kuchen schön locker.
- 1 Päckchen Backpulver: Für die zuverlässige Portion Fluffigkeit (verhindert einen kompakten Teig).
- 200ml Milch: Für einen zarten, saftigen Rührteig.
- 200g Konfitüre (zum Beispiel Himbeer- oder Erdbeere): Ich liebe den leicht säuerlichen Kick von Himbeer-Konfitüre als Kontrast zur süßen Buttercreme.
- 400g Buttercreme: Entweder selbstgemacht oder aus dem Kühlregal, falls es schnell gehen muss.
- Schokoladenglasur: Für die Extraportion Schmelz und Glanz (Zartbitter passt genial!).
- Gehackte Mandeln oder Haselnüsse: Mein Favorit – Haselnüsse, weil sie so wunderbar knuspern.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: So gelingt der perfekte Frankfurter Kranz
Keine Sorge, ein Frankfurter Kranz ist gar nicht so kompliziert, wie er aussieht. Und das Beste: Mit ein bisschen Übung klappt er wirklich immer! Hier also mein persönlicher Weg zum Kuchenglück:
- Vorbereitung: Heize den Backofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vor. Eine Springform (am besten mit Rohrboden) einfetten und bereitstellen.
- Teig rühren: Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren, bis sie fast weiß ist (je luftiger, desto besser!). Nach und nach die Eier einarbeiten.
- Mehl und Milch zufügen: Mehl und Backpulver mischen. Abwechselnd mit der Milch unter die Butter-Zucker-Masse geben, bis ein cremiger Teig entsteht.
- Backen: Den Teig gleichmäßig in die Form streichen und ca. 30–35 Minuten backen, bis er goldgelb ist (Stäbchenprobe!).
- Abkühlen & Schneiden: Den Kuchen gut abkühlen lassen! Dann vorsichtig waagerecht in drei Schichten schneiden (ein scharfes, langes Messer ist hier Gold wert).
- Füllen: Jede Schicht großzügig mit Konfitüre bestreichen und Buttercreme darauf verteilen. Die Schichten wieder zusammensetzen.
- Dekorieren: Den gesamten Kuchen rundum mit Buttercreme einstreichen. Mit Schokoladenglasur überziehen und mit Mandeln oder Haselnüssen bestreuen (das macht nicht nur optisch was her!).
Mein Tipp: Lass den Kuchen am besten über Nacht ruhen – die Aromen verbinden sich genial und der Frankfurter Kranz wird wunderbar saftig.
Meine besten Tipps und Tricks für Frankfurter Kranz Gelingen
Ein paar kleine Geheimnisse, die ich dir aus jahrelanger Backerfahrung verraten kann (und die klassische Kuchenrezepte einfach besser machen!):
- Stell alle Zutaten rechtzeitig bereit und lasse Butter und Eier auf Zimmertemperatur kommen – so gelingt die Buttercreme besonders luftig.
- Verwende frische Konfitüre ohne Fruchtstücke, wenn du eine extra glatte Schicht möchtest.
- Das Schneiden der Kuchenschichten klappt am besten mit einem Tortenschneider – oder zur Not mit einem guten Brotmesser.
- Für eine Extraladung Crunch kannst du die Nüsse vorher kurz in der Pfanne anrösten.
- Die Schokoladenglasur ruhig großzügig verwenden – ein dicker Überzug schützt die Buttercreme und macht jeden Bissen sündhaft lecker.
Kreative Varianten und Zutaten-Alternativen für Frankfurter Kranz
Du möchtest den Frankfurter Kranz mal anders ausprobieren? Hier ein paar kreative Impulse:
- Glutenfrei: Einfach glutenfreies Mehl verwenden (funktioniert mittlerweile wunderbar und verändert kaum den Geschmack).
- Vegan: Mit veganer Margarine, Pflanzenmilch und pflanzlicher Buttercreme zauberst du eine komplett tierfreie Variante des Klassikers.
- Nussfrei: Wer keine Nüsse verträgt, kann einfach Zuckerstreusel oder Krokant verwenden – sieht hübsch aus und knuspert herrlich.
- Fruchtig: Statt Konfitüre schmeckt auch eine fruchtige Orangenmarmelade oder Johannisbeergelee großartig.
Lass deiner Fantasie freien Lauf (Backen ist schließlich pure Kreativität, oder?).
So servierst und lagerst du deinen Frankfurter Kranz am besten
- Servieren: Am schönsten sieht der Frankfurter Kranz auf einer Tortenplatte aus – mittig aufgeschnitten, damit man die leckeren Buttercreme-Schichten sieht.
- Lagern: In einer gut schließenden Kuchenbox hält sich der Kranz im Kühlschrank locker 3–4 Tage frisch (und oft schmeckt er am zweiten Tag noch besser!).
- Reste verwerten: Klein geschnitten auch als „Kranz-Bites“ zum Kaffee, Picknick oder als hübsches Dessert im Glas servieren (perfekt für Reste-Trickser!).
Häufige Fragen zum Frankfurter Kranz: Hier kommen die Antworten
Kann ich den Frankfurter Kranz einfrieren?
Klar, das klappt wunderbar! Am besten in Stücke schneiden, einzeln einwickeln und dann in der Gefriertruhe lagern. Vor dem Servieren langsam im Kühlschrank auftauen lassen.
Welche Buttercreme eignet sich am besten?
Ich nehme meistens eine klassische Deutsche Buttercreme aus Vanillepudding, Butter und Puderzucker. Aber ehrlich: Auch eine schnelle Butter-Puderzucker-Creme ist kein Problem und echt lecker.
Kann ich auch andere Backformen als einen Kranz verwenden?
Natürlich! Auch eine normale Springform macht sich gut, wenn du den Look nicht ganz so klassisch halten willst. Wichtig: Die Backzeit kann minimal variieren.
Warum muss der Kuchen mehrschichtig sein?
Erst durch die Schichtung entstehen die köstlich-eleganten Lagen aus Konfitüre und Buttercreme – das ist das Geheimnis des traditionellen Frankfurter Kranz!
Kann ich den Frankfurter Kranz auch laktosefrei backen?
Na klar! Einfach laktosefreie Milch- und Butterprodukte wählen – funktioniert eins zu eins wie beim Original.
Egal, wie du den Frankfurter Kranz genießest – ich verspreche dir: Schon beim Backen wirst du den Duft nach gebackener Butter und Schokolade lieben. Und spätestens beim ersten Bissen wirst du verstehen, warum dieser traditioneller Kuchen so viele Herzen höher schlagen lässt! Hast du Lust bekommen, ihn auszuprobieren? Schreib mir gern in die Kommentare, wie dein Kranz gelungen ist und welche Kindheitserinnerungen dich mit ihm verbinden. Happy Baking!






