Die richtige DDR Eierschecke

DDR Eierschecke: Ein Stück Kindheit aus meiner Oma’s Küche
Kennt ihr das Gefühl, wenn ein einziger Bissen euch schlagartig in die Vergangenheit katapultiert? Genau so ergeht es mir jedes Mal, wenn ich ein Stück DDR Eierschecke schneide. Als Kind habe ich die urigen Nachmittage bei meiner Oma in Sachsen geliebt – der Duft nach frisch gebackenem Kuchen zog durchs Haus, der Küchentisch war mit bunt gemusterten Tellern gedeckt, und diese herrlich cremige, fluffige Eierschecke war immer der heimliche Star. Für mich ist dieser DDR-Klassiker weit mehr als nur ein Kuchen. Es ist Geborgenheit, Nostalgie und ein bisschen ostdeutsche Lebensfreude – der Geschmack meiner Jugend.
Warum du diese DDR Eierschecke lieben wirst
Wenn ich ehrlich bin: Es gibt verdammt gute Gründe, warum die Eierschecke aus der DDR auch heute noch begeistert – nicht nur im Osten! Hier ein paar ganz persönliche Gründe, warum dieses Rezept einen festen Platz in deinem Kuchenherzen verdient:
- Unvergleichlich zart & cremig: Die Kombination aus luftiger Quarkschicht und samtig-saftiger Eierdecke ist einfach unschlagbar (und kein anderer Blechkuchen kommt da ran).
- Kindheitserinnerungen pur: Nichts geht über diesen vertrauten Geschmack – ein echter Soulfood-Klassiker wie aus Omas Zeiten.
- Ein Gedicht zu Kaffee & Tee: Egal, ob zum gemütlichen Sonntagskaffee oder als Mitbringsel für die nächste Familienfeier – Eierschecke kommt immer gut an.
- Einfache Zutaten, große Wirkung: Alles, was du brauchst, findest du im normalen Supermarkt – und trotzdem schmeckt’s wie bei Oma.
Zutaten für die perfekte DDR Eierschecke
Hier findest du alle Zutaten, mit ein paar persönlichen Anmerkungen, wie sie garantiert das beste Eierschecken-Feeling zaubern!
- 750 g Quark – Idealerweise Magerquark, damit die Quarkschicht schön leicht wird. Wer mag, kann auch halbfett nehmen.
- 1 Päckchen Puddingpulver (Sahne oder Vanille) – Gibt der Quarkmasse Bindung und eine feine Vanillenote.
- 2 Eier + 5 Eier – Die ersten zwei für die Quarkschicht, die anderen fünf trennen wir und verwenden Eigelb und Eiweiß separat, damit die Schecke ihre luftige „Decke“ bekommt.
- 180 g Zucker für die Quarkschicht & nochmal 180 g für die Puddingschicht – Klar, der Kuchen ist eine kleine Sünde, aber glaubt mir: Genau das macht ihn so unwiderstehlich!
- 100 g Butter – Am besten zimmerwarm, dann lässt sie sich besser unter die Puddingmasse rühren.
- 1 Prise Salz – Nicht vergessen, das hebt den Geschmack der Eiweißschicht!
- 375 ml Milch – Für den Pudding; ich nehme immer Vollmilch für ein besonders cremiges Ergebnis.
- Noch ein Päckchen Puddingpulver – Das zweite brauchen wir für die dicke, samtige Puddingschicht obendrauf.
Tipp: Die Zutaten am besten vorher eine Stunde bei Zimmertemperatur lagern, dann lässt sich alles super vermengen!
Schritt-für-Schritt-Anleitung: So gelingt die klassische DDR Eierschecke
Du hast Lust bekommen? Dann los – hier kommt dein unkomplizierter Fahrplan zur originalen DDR Eierschecke!
- Pudding für die Decke kochen
- Vermische 375 ml Milch, 180 g Zucker und ein Päckchen Puddingpulver. Unter ständigem Rühren aufkochen, bis die Masse richtig dick ist (wie ein klassischer Vanillepudding).
- Vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen.
- Butter und Eigelbe unterrühren
- 100 g Butter und die 5 Eigelbe (vom Eiweiß trennen!) mit dem lauwarmen Pudding verquirlen. So erhält die Decke ihren unverwechselbaren Schmelz.
- Quarkschicht vorbereiten
- 2 Eier, 180 g Zucker, 750 g Quark und ein weiteres Päckchen Puddingpulver nacheinander verrühren. Die Masse in eine gut gefettete Springform füllen (diese Kuchenklassiker-Gefäße sind einfach unschlagbar!).
- Eiweiß steif schlagen & unterheben
- 5 Eiweiße mit einer Prise Salz steif schlagen (Geduld lohnt sich, es sollte wirklich schnittfest sein!).
- Vorsichtig unter die noch lauwarme Pudding-Eigelb-Masse heben – lasst euch Zeit, damit bleibt die Decke super fluffig.
- Finish & Backen
- Die Eiercreme gleichmäßig über die Quarkmasse gießen.
- Bei 180°C Ober-/Unterhitze etwa 60 Minuten backen (Mitte des Ofens).
- Nach etwa 30 Minuten den Kuchen mit Backpapier abdecken, damit er oben nicht zu dunkel wird.
Kleiner Tipp am Rande: Beim Anschnitt den Kuchen unbedingt komplett abkühlen lassen – so bleibt die Eierschecke formschön und läuft nicht auseinander (aus Erfahrung: Warten lohnt sich!).
Meine Geheimtipps für himmlische DDR Eierschecke
Nach jahrzehntelanger (und manchmal etwas chaotischer) Backerfahrung mit klassischer Eierschecke aus der DDR hab ich ein paar Tricks auf Lager, die dir garantiert helfen werden:
- Pudding nicht zu heiß verarbeiten: Lass die Masse unbedingt abkühlen, sonst gerinnt das Eigelb! (Glaub mir, ich hab schon die ein oder andere „Rührei-Schecke“ fabriziert.)
- Eiweiß wirklich steif schlagen: Geduld zahlt sich aus. Wer einen Handrührer hat, ist hier im Vorteil!
- Backzeit nach Gefühl prüfen: Jeder Ofen backt anders. Die Oberfläche sollte goldgelb sein und auf leichten Druck noch elastisch wirken.
- Mit Frischhaltefolie abdecken: Wenn du den Kuchen lagerst, bleibt er tagelang saftig.
- Nicht zu sehr hetzen! Gerade Eierschecke profitiert vom langsamen Auskühlen und gelegentlichen Probieren (das Naschen ist offiziell erlaubt!).
Kreative Varianten & tolle Alternativen für Eierschecke aus der DDR
Du magst ein bisschen Abwechslung? Oder vielleicht möchtest du die DDR Eierschecke laktosefrei oder fruchtig interpretieren? Hier ein paar Vorschläge:
- Laktosefreie Variante: Verwende laktosefreien Quark, Milch und Butter – klappt einwandfrei!
- Mit Obst pimpen: Frische Sauerkirschen oder Mandarinen aus der Dose passen super in die Quarkschicht (gibt einen saftigen Fruchtkick!).
- Weniger Zucker, mehr Aroma: Nimm Vanillezucker oder etwas geriebene Zitronenschale für ein leichtes Aroma.
- Glutenfrei backen: Einfach ein glutenfreies Puddingpulver wählen und auf glutenfreien Quark achten.
Und: Der Kuchen schmeckt auch nach 2–3 Tagen im Kühlschrank noch traumhaft – vorausgesetzt, es bleibt überhaupt was übrig!
So servierst und bewahrst du deine DDR Eierschecke richtig auf
Klassisch schneide ich meine Eierschecke aus der DDR am liebsten in großzügige, quadratische Stücke – und serviere sie leicht gekühlt mit einem kräftigen Kaffee oder herbem Ost-Früchtetee.
Reste aufbewahren:
- Abgedeckt im Kühlschrank hält sich der Kuchen 2–3 Tage problemlos (das Pudding-Topping schützt die Quarkschicht richtig schön vor dem Austrocknen).
- Du kannst übrig gebliebene Stücke sogar einfrieren – einfach einzeln in Frischhaltefolie wickeln und auftauen lassen.
Profi-Tipp: Im Sommer schmeckt die gekühlte Eierschecke fast wie ein feines Dessert direkt aus der Kühltheke!
FAQ: Deine Fragen rund um die DDR Eierschecke
Kann ich die Eierschecke auch auf dem Blech backen?
Ja, aber du musst die Mengen anpassen (ca. doppelte Menge für ein normales Blech) und die Backzeit etwas kürzen. Auch auf dem Blech bleibt sie so herrlich cremig!
Warum trennt man die Eier?
So bekommst du die typisch luftige Scheckenschicht obenauf – das steif geschlagene Eiweiß sorgt für Fluffigkeit.
Wieso backt man den Kuchen bei Ober-/Unterhitze?
Heißluft trocknet die Quarkmasse schnell aus, während Ober-/Unterhitze für die typisch saftige Konsistenz sorgt.
Kann ich Speisestärke statt Puddingpulver nehmen?
Ja, in dem Fall solltest du aber zusätzlich etwas Vanillearoma oder Vanillezucker benutzen, damit der Geschmack unverwechselbar bleibt.
Was tun, wenn der Kuchen beim Abkühlen zusammenfällt?
Das ist ganz normal und liegt an der fluffigen Eiweißmasse. Mach dir keine Sorgen: Dadurch bleibt die Eierschecke typisch saftig und cremig!
Ich hoffe, du hast jetzt Lust, die **






